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Was ist Krebs und wie entsteht er?
Krebs ist die Bezeichung für bösartige (maligne) Tumoren.
Krebszellen haben die Ähnlichkeit mit gesunden Organzellen
häufig verloren; sie zeichnen sich durch hohe Bereitschaft
zu Zellteilung und Vermehrung aus. Bösartige Tumoren wachsen
oft sehr schnell, bleiben nicht auf das Organ beschränkt,
sondern wuchern in das umgebende Gewebe hinein und zerstören
es (invasives Wachstum). Krebszellen, die in die Blut- oder Lymphbahnen
eindringen, können sich in anderen Organen des Organismus
ansiedeln und Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden. Krebswachstum
ist schrankenlos und unterliegt nicht mehr den normalen Regelmechanismen.
Die Entstehung von Krebs ist ein komplexer und vielschichtiger
Prozess, dem vielfältige, multifaktorielle Ursachen zugrunde
liegen. Krebs wird heute als eine Erkrankung des Erbmaterials
von Zellen angesehen. Exogene Faktoren wie chemische Substanzen
(Kanzerogene), Strahlen, Viren und auch chronische entzündliche
Prozesse bewirken eine bleibende Veränderung des Erbmaterials,
wenn Reparaturmechanismen ausgeschaltet bzw. ineffektiv sind.
Diese Veränderung der Erbinformation wird bei Zellteilung
auf Tochterzellen übertragen.
Es entstehen Zellen, die diese genetische Mutation (Veränderung)
tragen. Eine Störung von Kontrollmechanismen führt zu
einer gesteigerten Zellvermehrung (Proliferation).
Bitte achten Sie auf die 7 Krebs-Verdachtszeichen:
| W |
arzen und Muttermale, die sich
verändern |
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| A |
ndauernder Husten oder Heiserkeit |
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| R |
egelmäßig anhaltende
Schluck-, Magen-, Darm- oder Verdauungsbeschwerden, Blut im
Stuhl |
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| N |
eu entstandene Knoten oder
Verdickungen unter der Haut sowie in Brust und Hoden |
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| U |
ngewöhnliche Monatsblutungen
oder Ausfluss |
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| N |
icht heilende Wunden und Geschwüre |
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| G |
eringe Mengen von Blut im Urin,
Störungen und Schmerzen beim Urinieren |
Sollten diese Veränderungen auftreten,
gehen sie unverzüglich zu Ihrem Arzt!
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